Forschung & Entwicklung Hand in Hand
Auf dem Gebiet der Mikrosystemtechnik arbeiten wir eng mit wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen zusammen und verwirklichen dort anspruchsvollste Automatisierungs- und Steuerungsaufgaben. Bereits mehrere Forschungsprojekte wurden durch cetoni unterstützt oder bearbeitet. Das erworbene Wissen und die Ergebnisse der engen Zusammenarbeit fließen direkt in die bei uns entwickelten Geräte ein.
Beadhandling
Im Rahmen eines Forschungsprojektes zum magnetischen Handling von Festphasenpartikeln für die automatisierte Wirkstoffsynthese wurde bei cetoni ein neuartiges Handlingsystem entwickelt. Mit diesem ist es möglich, die magnetischen Partikel (sog. Beads) sowohl einzeln (seriell) mit hoher Geschwindigkeit von einer Mikrotiterplatte in eine andere umzusetzen, als auch in einem Schritt (parallel) sämtliche Beads einer Mikrotiterplatte in eine andere zu transferieren.
Syntheseautomat
In der chemischen und pharmazeutischen Wirkstoffsuche kommt das sogenannte High-Throughput-Screening zum Einsatz, ein Verfahren, bei dem in Mikro- bzw. Nanotiterplatten viele Reaktionen auf kleinstem Raum mit geringstem Einsatz an Reagenzien stattfinden.
(Eine Nanotiterplatte besitzt 3456 Reaktionskammern, so genannte wells, auf einer Fläche von 130 mm x 70 mm. Jede dieser Kammern hat ein Volumen von ca. 5 Nanoliter.)
Für die Erforschung und Entwicklung dieses Verfahrens wurde von cetoni eine Versuchsplattform entwickelt, in der Pipettierer, Waschstationen, Magazinsysteme, Kühl- und Wärmeschränke, Analysegeräte und Transportsysteme enthalten sind.
Zellvereinzelung
Der Prototyp eines neuartigen Gerätes für die Molekularbiologie wurde bei cetoni entwickelt. Zum Einsatz kommt bei diesem Gerät ein von cetoni patentiertes Kalibriersystem, welches die mikrometergenaue Positionierung verschiedener Werkzeuge unter dem Mikroskop ermöglicht. Von diesem Kalibriersystem können transparente Werkzeuge (z.B. Glaskanüle) mit einem Durchmesser < 50 µm detektiert werden.
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